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Bad Elster hatte am 31.12.2025 3.502 Einwohner, der LuchsScore liegt bei 42 von 100.
Zahlen und Kennzahlen zu Bad Elster
Bad Elster liegt im oberen Tal der Weißen Elster, unmittelbar an der tschechischen Grenze im Dreiländereck von Böhmen, Bayern und Sachsen. Die Stadt umfasst 19,77 Quadratkilometer und liegt auf 546 m Höhe.

Höhere, waldreiche Berge umgeben den Ort und schützen vor extremen Temperaturschwankungen. Zu den Ortsteilen zählen Bärenloh, Christiansreuth, Heißenstein, Kessel, Mühlhausen, Reuth und Sohl mit Schwarzenbrunn.
Anders als das benachbarte Bad Brambach mit seinen Radonquellen wurde Bad Elster schon 1848 zum Staatsbad erhoben. Zum 31. Dezember 2025 zählte die Stadt 3.502 Einwohner.
Menschen siedelten hier schon lange vor 1324, dem Jahr, in dem der Ort urkundlich genannt wird. Zwei Kilometer nordwestlich liegt der Rest einer Ringwallanlage, des Alten Schlosses, vermutlich aus der Zeit um 1100.
Die Quelle, damals Säuerling genannt und heute als Moritzquelle bekannt, wurde schon früh wegen ihrer heilenden Wirkung geschätzt. Der Plauener Stadtphysikus Georg Leisner schrieb 1669, dass nicht nur die Bewohner von Elster das Wasser benutzten.
Johann Wolfgang von Goethe kam 1795 nach Elster und erwähnte die Elsteraner Quelle in seinem Werk Hermann und Dorothea.
Im Jahr 1848 wurde Elster zum Königlich-Sächsischen Staatsbad erhoben. Die Zahl der Badegäste stieg von 129 im Jahr 1848 auf 8900 im Jahr 1900. Seit 1875 trägt der Ort den Namen Bad Elster, und seit 1935 hat er Stadtrechte.
Die Stadt darf sich seit 2005 Mineral- und Moorheilbad nennen. Im Jahr 2015 wurde die Soletherme & Saunawelt eröffnet.

Das Königliche Kurhaus, ein Bau der Neorenaissance, entstand in den Jahren 1888 bis 1890 nach Entwurf des Landbaumeisters Karl Otto Trobsch. Die St.-Trinitatis-Kirche wurde 1892 geweiht. Rudolf Schilling und Julius Graebner aus Dresden entwarfen das Albert-Bad, das um 1908 entstand. Nach 1952 hieß es in der DDR offiziell Neues Badehaus.

Die Chemnitzer Architekten Alfred Zapp und Erich Basarke entwarfen das König Albert Theater, das 1913/1914 entstand. Das 1911 eröffnete NaturTheater liegt in einem Waldstück; von Mai bis September bietet es ein Programm aus Oper, Operette, Schauspiel, Konzerten, Kino und Folklore.
Nicht alles aus der Blütezeit des Bades blieb erhalten. Das Palasthotel Wettiner Hof von 1908 wurde im Frühsommer 2011 abgerissen, weil sich kein Investor für die Renovierung fand.
Am 4. April 1945 trafen sich in einem Kurhotel unter anderem Reinhard Gehlen und Gerhard Wessel, beide später Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, mit dem Abwehr-Offizier Hermann Baun. Nach dem Krieg wollten sie den Vereinigten Staaten ihr Wissen über die Sowjetunion anbieten, so hielten sie es im „Pakt von Bad Elster“ fest.
Haupterwerbszweig sind heute der Tourismus und Rehabilitationskuren in sieben Kliniken. Eine Abteilung des Umweltbundesamts befasst sich hier mit Trink- und Badebeckenwasserhygiene.
Es gibt zwei Grenzübergänge nach Tschechien. Etwa 2,5 Kilometer vom Hauptort entfernt, am Rand von Mühlhausen, liegt der Bahnhof der Strecke Plauen–Eger.
Über die Eingemeindung von Bad Brambach wurde am 14. Juni 2026 in beiden Orten abgestimmt, die Vorlage fand keine Mehrheit.






Stand des Portraittextes: 2026-09-20.
Belege der kuratierten Auswahl: SPA
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