Kommst du über den Empfehlungslink einer Partnerin oder eines Partners zu uns, möchten wir dessen Kurzkennung 60 Tage lang im Cookie „ll_ref" speichern, damit eine spätere Registrierung richtig zugeordnet werden kann. Für die Nutzung von LageLuchs ist das nicht erforderlich — du kannst ohne Nachteil ablehnen und deine Entscheidung jederzeit über „Cookie-Einstellungen" im Seitenfuß ändern.
Bad Füssing hatte am 31.12.2025 8.062 Einwohner, der LuchsScore liegt bei 58 von 100.
Zahlen und Kennzahlen zu Bad Füssing
Bad Füssing liegt in der flachen Pockinger Heide am Inn; eine Brücke führt über den Fluss nach Obernberg am Inn in Österreich. Der Ort befindet sich rund 30 Kilometer südlich von Passau, sitzt auf 320 m und umfasst 55,06 Quadratkilometer.
Zusammen mit Bad Griesbach im Rottal und Bad Birnbach bildet er das Niederbayerische Bäderdreieck. Die Gemeinde hat 41 Gemeindeteile. Von 5190 Einwohnern im Jahr 1988 wuchs sie bis 2018 auf 7572. Am 31. Dezember 2025 zählte die Gemeinde 8.062 Einwohner.

Schon 735 schenkte der Bayernherzog Hugibert das Gut Safferstetten dem Salzburger Bischof. Im Jahr 1947 zählte Safferstetten 80 landwirtschaftliche Anwesen, und der Weiler Füssing bestand aus sechs Gehöften. Bei der Ölsuche 1937/38 stieß man im Gemeindeteil Füssing auf Thermalquellen; in den 1950er-Jahren begann der Kurbetrieb.
Der Mediziner und Unternehmer Eduard Zwick, genannt „Bäderkönig“, förderte den Aufstieg zum Badekurort. 1969 erhielt der Gemeindeteil Füssing den Titel „Bad“. Zwei Millionen Übernachtungen pro Jahr wurden 1979 zum ersten Mal erreicht. 1999 eröffnete in Bad Füssing eine konzessionierte Spielbank.
Das 56 Grad warme Thermalwasser gilt als Kurmittel bei Arthritis, Wirbelsäulenleiden, Osteoporose und Gicht. Mehrere Hotels sind an eine Thermalwasser-Ringleitung angeschlossen und bieten eigene Sprudelbäder an.
Mit dem Frieden von Teschen 1779 kam das Innviertel östlich des Inn zu Österreich. Der Untere Inn wurde damit zum Grenzfluss, und der Handel brach stark ein.
Die heutige Gemeinde ist jung. Zum 1. April 1971 entstand Bad Füssing neu aus den Gemeinden Safferstetten, Egglfing am Inn und Würding. Aigen kam am 1. Januar 1972 hinzu.
Der Ortsteil Aigen am Inn taucht um das Jahr 1010 in Urkunden auf und ist für seine Leonhardifahrt bekannt, die jährlich Reiter aus Bayern und den Alpenländern anzieht. Aigen gilt als Ausgangspunkt der in Niederbayern weit verbreiteten Verehrung des heiligen Leonhard.
In Aigen steht die Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt zu Sankt Leonhard. Das Leonhardi-Museum in Aigen ist ein Heimatmuseum unter anderem zur Geschichte der Leonhardi-Wallfahrt. Das Bernsteinmuseum Bad Füssing ergänzt das Angebot.
Der Kurort zieht nicht nur Gäste an, sondern auch Beschäftigte: In die Gemeinde pendeln deutlich mehr Menschen ein als aus.
Einen eigenen Bahnhof hat Bad Füssing nicht; den nächsten Personenbahnhof gibt es im rund 8 km entfernten Pocking. Deshalb verbindet von Montag bis Samstag ein Direktbus der Bahntochter RBO den Kurort mit dem Münchner Hauptbahnhof. Ein Ortsbus mit fünf Linien steht Kurgästen kostenfrei zur Verfügung.
Die Verbindungen des Kurorts reichen auch über die Grenzen hinaus. Mit Abano Terme, einem Heilbad in Italien, bestehen partnerschaftliche Beziehungen.





Stand des Portraittextes: 2026-09-20.
Belege der kuratierten Auswahl: SPA
Die Kennzahlen zu diesem Ort — LuchsScore, Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Immobilien — stehen mit Jahrgang und Herkunft auf der Datenseite.

