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Dreieich hatte am 31.12.2025 41.965 Einwohner, der LuchsScore liegt bei 59 von 100.
Zahlen und Kennzahlen zu Dreieich
Dreieich liegt im Landkreis Offenbach südlich von Frankfurt am Main. Entlang des Hengstbachs reihen sich die Stadtteile Buchschlag, Sprendlingen, Dreieichenhain und Götzenhain nahtlos aneinander; Offenthal liegt rund einen Kilometer abseits.
Am 31. Dezember 2025 zählte sie 41.965 Einwohner. Die fünf Stadtteile haben sich sehr unterschiedlich entwickelt, und eine gemeinsame Stadt wurden sie erst spät.
Der Name der Stadt geht auf den Wildbannforst Dreieich zurück, der schon im 9. Jahrhundert erwähnt wurde. In diesem Gebiet besaß allein der König das Jagdrecht. Im 11. Jahrhundert wurde Dreieichenhain zum Zentrum des Forsts, als hier 1075 eine Turmburg der Herren von Hagen entstand. Die Siedlung neben der Burg wurde am 23. September 1256 indirekt als Stadt erwähnt.
Die anderen Stadtteile haben jeweils eigene Anfänge. Die Gemarkung Sprendlingen taucht 834 in einer Urkunde auf, und seit 880 ist dort eine Kirche belegt. Offenthal wird 837 sicher datierbar erwähnt, weshalb man 1987 das 1150-jährige Bestehen feierte. Götzenhain nennt eine Urkunde erst im Jahr 1318. Buchschlag ist jung: Der Kaufmann Jakob Latscha gründete 1904 die Villenkolonie, nachdem hier schon 1879 ein Bahnhof mitten im Wald entstanden war.
Am 1. Januar 1977 wurden Dreieichenhain, Sprendlingen, Buchschlag, Götzenhain und Offenthal zur Stadt Dreieich zusammengeschlossen. Das Wappen, das am 5. Oktober 1979 genehmigt wurde, trägt einen Eichenzweig mit fünf Blättern, die für die fünf früheren Städte und Gemeinden stehen.
Die Burg Hayn in Dreieichenhain ist eine hochmittelalterliche Ruine, deren Wohnturm aus salischer Zeit stammt. In ihrem Mauerring finden die Burgfestspiele, das Hayner Burgfest und das Jazzfestival statt.
Buchschlag hat den Charakter einer Villenkolonie größtenteils bewahrt. Viele Jugendstilvillen des Ortskerns stehen als Ensemble unter Denkmalschutz; entworfen haben sie unter anderem Wilhelm Koban, Ludwig Bernoully und Alois Beck.
Die gotische Kirche in Offenthal wurde um 1400 gestiftet, die evangelische Kirche in Götzenhain ist ein Barockbau, der ab 1776 entstand.
Zur Haaner Kerb, dem Kirchweihfest zu Pfingsten in Dreieichenhain, kommen jährlich über 80.000 Besucher. Am Weg Auf der Hub in Götzenhain steht die Stangenpyramide, eine begehbare Skulptur aus 450 verleimten Rundhölzern von 24 cm Durchmesser, die eine Sichtachse zum Taunus und zur Frankfurter Skyline bildet.

Im Bürgerpark steht das Euromal, das beim Bildhauersymposium 1996 entstand; 15 europäische Künstler gestalteten seine Seiten.
Anders als die Feste hat die Wirtschaft ihr Gesicht gewechselt. Wirtschaftlich lag der Schwerpunkt ursprünglich auf Textilherstellung; heute sind IT-Firmen wie Oracle vor Ort. Von 1987 bis 2014 hatte Mattel mit etwa 150 Mitarbeitern seinen Sitz in der Stadt.





Stand des Portraittextes: 2026-09-20.
Belege der kuratierten Auswahl: FW
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