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Templin hatte am 31.12.2025 15.532 Einwohner, der LuchsScore liegt bei 40 von 100.
Zahlen und Kennzahlen zu Templin
Templin liegt im Naturraum der Templiner Platte; südlich schließt sich das Waldgebiet Schorfheide an. Die Stadt im Landkreis Uckermark bedeckt 379,57 Quadratkilometer und liegt auf 60 m Höhe. Zum 31. Dezember 2025 zählte die Stadt 15.532 Einwohner.
Als Kurort trägt Templin die Artbezeichnung Thermalsoleheilbad. Am 26. Oktober 2003 wurden im Zuge der Gemeindegebietsreform mehrere Orte eingemeindet, darunter Gollin, Klosterwalde und Vietmannsdorf.
Nach den Stadtbränden entstand ein schachbrettartiger Grundriss mit zweigeschossigen Fachwerkhäusern.

Eine Urkunde vom 2. Oktober 1270 nennt die Stadt als „Templyn“. Zwischen 1300 und 1400 ersetzte eine steinerne Stadtbefestigung die Palisaden. Die fertige Mauer war 1.735 Meter lang.
Auch das Wasser bedrohte die Stadt: Nach einem Dammbruch am Dolgensee rollte am 5. Februar 1574 eine zwei Meter hohe Flutwelle auf Templin zu. Das Wasser überschwemmte Gebäude, Gärten, Wiesen und Felder außerhalb der Stadtmauer.

Am 30. Mai 1618 zerstörte ein Stadtbrand innerhalb von zwei Stunden große Teile der Stadt. Dabei brannten 309 Häuser sowie Kirche, Rathaus und Schule ab. Vor dem Dreißigjährigen Krieg lebten 413 Familien in der Stadt, im Jahr 1638 nur noch 47 davon.
Im Jahr 1735 brannte die Stadt in weniger als vier Stunden nieder. Erhalten blieben nur die St.-Georgen-Kapelle, die Stadtmauer, drei Stadttore und wenige Häuser. Beim planmäßigen Wiederaufbau wurde die Maria-Magdalenen-Kirche 1749 wiedereröffnet, das Rathaus 1751. Der Templiner Kanal von 1745 verbindet Stadtsee und Fährsee mit dem Röddelinsee und öffnete den Wasserweg bis zur Havel.
Erst als am 1. Mai 1888 die Bahnstrecke Löwenberg–Templin eröffnet wurde, kam die Industrialisierung voran. Mit der Bahn kamen Tagesausflügler aus Berlin, und der Fremdenverkehr wuchs.
Am 17. Mai 1908 weihte man am Lübbesee das Posterholungsheim mit sechs Häusern ein. Im Jahr 1984 wurde im Ortsteil Postheim das FDGB-Erholungsheim Friedrich Engels eröffnet, das seit 2010 als AHORN Seehotel Templin firmiert. Die Naturtherme Templin nahm 2000 den Betrieb auf. Seit dem 11. November 2000 ist Templin staatlich anerkannter Kurort und darf sich Thermalsoleheilbad nennen.

Ein Bombenangriff am 6. März 1944 traf die Stadt. Obwohl die Bomben zum Teil in den Stadtsee fielen, starben 300 Menschen. Am 28. und 29. April besetzte die Rote Armee Templin. Insgesamt waren 66 % der Innenstadt vernichtet. Flüchtlinge und Vertriebene ließen die Bevölkerung von 8.000 Menschen im Jahr 1944 auf 11.500 im folgenden Jahr wachsen.
Im Jahr 1952 wurde der Kreis Templin verkleinert und dem Bezirk Neubrandenburg zugeschlagen, Templin blieb Kreisstadt. Seit der Kreisreform im Jahr 1993 gehört die Stadt zum Landkreis Uckermark.
Das Heimatmuseum im Prenzlauer Tor öffnete am 31. März 1957. Der Lehmann-Garten, ein Botanischer Garten von 1912, wurde 1989 wieder eröffnet.
Zum Stadtleben gehört auch ein ungewöhnlicher Verein. In Templin gründete sich 2006 als eingetragener Verein die „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Berlin-Brandenburg“. Im Jahr 2021 erlaubte die Stadt dem Verein Schilder an den Ortseingängen, die auf Tag und Uhrzeit der wöchentlichen Nudelmesse hinweisen.





Stand des Portraittextes: 2026-09-20.
Belege der kuratierten Auswahl: SPA
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