LageLuchs · Datenlogik
Woher kommt „mittleres Risiko“? Ist das geraten?
Nein — das Risikoprofil leitet sich aus echten Dimensions-Scores und Indikatoren-Perzentilen her. Ein hoher Score bedeutet niedrigesPrisiko, ein niedriger Score hohes Risiko. Die Grenzen sind ≥ 60 → niedrig, 40–59 → mittel, < 40 → hoch — dieselbe Logik wie beim LuchsScore, nur invertiert gelesen.
01Drei Risikostufen — invers zum Score
In lib/region/risk-profile.ts mappt die Funktion riskBand(v) jeden 0–100-Score oder Perzentil-Wert auf eine Risikostufe:
Die Grenzen 60/40 sind bewusst symmetrisch zur realen Score-Spanne (~36–65) gewählt: Regionen mit Score ≥ 60 liegen im oberen Drittel — strukturell stark und stabil. Regionen unter 40 liegen im untersten Segment — strukturelle Schwäche in dieser Dimension.
02Vier Teilrisiken, ein Gesamtrisiko
Das Profil besteht aus vier Teilrisiken, die jeweils aus einem konkreten Datenpunkt abgeleitet werden:
score_wirtschaftscore_immobilienscore_bevoelkerung∅ Perzentile(Steuerkraft, Schulden)Das Gesamtrisiko ist das riskBand des arithmetischen Mittels aller vorhandenen Teilwerte — fehlende Dimensionen werden aus dem Nenner genommen (wie beim LuchsScore selbst, → Fehlende Daten).
03Beispiel: score_wirtschaft = 62
Das fiskalische Risiko ist das einzige Teilrisiko, das nicht direkt aus einem Dimensions-Score stammt: Es ist der Mittelwert aus dem Perzentilrang von Steuerkraft je EW (je höher desto besser) und kommunale Schulden je EW (invertiert: je höher desto schlechter → → Invertierung). Fehlt einer der beiden Werte, wird der vorhandene allein genommen.