Kommst du über den Empfehlungslink einer Partnerin oder eines Partners zu uns, möchten wir dessen Kurzkennung 60 Tage lang im Cookie „ll_ref" speichern, damit eine spätere Registrierung richtig zugeordnet werden kann. Für die Nutzung von LageLuchs ist das nicht erforderlich — du kannst ohne Nachteil ablehnen und deine Entscheidung jederzeit über „Cookie-Einstellungen" im Seitenfuß ändern.
Kottmar hatte am 31.12.2025 6.855 Einwohner, der LuchsScore liegt bei 37 von 100.
Zahlen und Kennzahlen zu Kottmar
Anders als das benachbarte Ebersbach-Neugersdorf im Westen ist Kottmar keine Stadt, sondern ein Ring von Dörfern um den Berg. Kottmar ist eine Einheitsgemeinde im Süden des Landkreises Görlitz zwischen Zittau und Löbau. Sie entstand zum 1. Januar 2013 aus der Fusion der drei Gemeinden rund um den Berg Kottmar.
Die Gemeinde umfasst 47,34 Quadratkilometer und liegt auf 442 m Höhe. Sitz ist Eibau. Obercunnersdorf ist staatlich anerkannter Erholungsort. Zum 31. Dezember 2025 zählte die Gemeinde 6.855 Einwohner.
Niedercunnersdorf und Obercunnersdorf werden bereits 1221 als Cunradisdorf erwähnt. Kottmarsdorf folgt 1306, Ottenhain 1317, und Eibau wird 1352 als Kirchdorf genannt.
Walddorf erhielt 1691 die Gründungsgenehmigung des Kurfürsten, Neueibau folgte um 1714. Bis auf diese beiden jüngeren Orte sind alle als Waldhufendörfer angelegt, geprägt von der früheren Leinenweberei und einem großen Bestand an Umgebindehäusern.

Am 1. Januar 2013 fusionierten Obercunnersdorf, Niedercunnersdorf und Eibau. Weil keine der Gemeinden zugunsten einer anderen eingemeindet werden sollte, wurde eine neue Gemeinde nötig.
Die barocke Dorfkirche in Eibau wurde von 1703 bis 1707 erbaut. Die Grundsteinlegung war am 19. Juni 1703. Der Turmbau begann 1709 und war am 23. Juli 1710 fertig. Nach einem Blitzeinschlag musste er 1751 samt Geläut und Uhrwerk neu errichtet werden.
Die seit 1810 bestehende Landbrauerei machte Eibau überregional bekannt. Die Beckenbergbaude mit Haubenturm wurde 1905 erbaut.
In Kottmarsdorf ist eine von ursprünglich drei Bockwindmühlen erhalten und zugänglich. Mehrere Museen zeigen die Dorfgeschichte und die frühere Arbeit der Leinenweberei, darunter das Heimat- und Humboldtmuseum im Faktorenhof Eibau.
Der Kottmar ist ein 583 m hoher Berg des Lausitzer Berglandes. Er ist ein erloschener Vulkan des tertiären Vulkanismus und besteht aus Phonolith, einem vulkanischen Ergussgestein.
Die Stadt Löbau kaufte den Kottmarberg am 16. März 1311 für 80 Mark Silber vom Markgrafen von Brandenburg. Nach dem Oberlausitzer Pönfall im Jahr 1547 musste sie ihn abgeben, konnte ihn aber später zurückerwerben. Um Holzdiebstähle zu verhindern, ließen die Löbauer Ratsherren 1662 am Kottmar ein Försterhaus errichten.
Am Fuße des Berges entspringt eine der drei Quellen der Spree. Der Berg gehört zur Wasserscheide zwischen Nordsee und Ostsee. Auf dem Berg steht der 1881 errichtete Kottmarturm, ein 15,5 m hoher Aussichtsturm.
Nach einer Sage leitet sich der Name des Berges von der sorbischen Mittagsgöttin Mara ab. Am Kottmar führt ein Wanderweg mit Erklärungstafeln zu 10 Sagen.
Die Kottmarschanzen bestehen seit den 1960er Jahren. Nach der Wende gründete sich der Ski-Club Kottmar, der die Anlagen 2004 erneuerte.
Seit 1993 findet Ende Juni in Eibau der Eibauer Bierzug statt. Der Festumzug erinnert an den Bierstreit zwischen Löbau, Zittau und Görlitz.

In Niedercunnersdorf wird jährlich ein Volksfest gefeiert, dessen Tradition auf das Jahr 1839 zurückgeht und das etwa 20.000 Besucher zählt.
In Kottmar betreibt „Olli Osterhase“ das Oberlausitzer Osterhasenpostamt.

Stand des Portraittextes: 2026-09-20.
Belege der kuratierten Auswahl: FW
Die Kennzahlen zu diesem Ort — LuchsScore, Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Immobilien — stehen mit Jahrgang und Herkunft auf der Datenseite.